23. Ausgabe | Regimewechsel am Kapitalmarkt: Staatsverschuldung, Inflation und die Rückkehr der Fiskalpolitik

Wien, 14. August 2026

Steigende Börsenkurse auf der einen Seite, Krisen und geopolitische Spannungen auf der anderen – diese Gleichzeitigkeit prägt derzeit die Kapitalmärkte. Vieles, was über Jahrzehnte als selbstverständlich galt, gerät ins Wanken. Der Siegeszug der Globalisierung scheint an Dynamik zu verlieren, protektionistische Maßnahmen nehmen zu, die Inflation ist als wirtschaftlicher Faktor zurück und weltweit steigt die Staatsverschuldung. Die Weltwirtschaft erfährt derzeit eine tiefgreifende Neuordnung des globalen Wirtschafts- und Kapitalmarktregimes.

In den USA verschieben hohe Haushaltsdefizite die Kräfteverhältnisse am Staatsanleihen-Markt. In Europa erhöhen Verteidigungsausgaben, Investitionen in Energieinfrastruktur und industriepolitische Maßnahmen den staatlichen Kapitalbedarf deutlich. Japan beendet schrittweise seinen jahrzehntelangen geldpolitischen Sonderweg und das strukturelle Wachstumszentrum Emerging Asia steht verstärkt zwischen geopolitischen Spannungen und fragmentierten Lieferketten.

Durch den Wegfall alter Selbstverständlichkeiten gewinnt das aktive Portfoliomanagement wieder an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund werden auch die Diversifikation und nicht zuletzt der Anlagehorizont und Anlagefokus wichtiger.

Was steckt hinter dieser Entwicklung und warum verändert sich das wirtschaftliche Umfeld gerade jetzt so grundlegend? Was bedeutet dieser Regimewechsel für die Finanzmärkte der kommenden Jahre? Und worauf sollten Anleger:innen in diesem neuen Umfeld besonders achten?

Über all das sprechen Jörg Moshuber, Investmentvorstand der Schoellerbank Invest Kapitalanlagegesellschaft, und Pressesprecher Marcus Hirschvogl in der 23. Ausgabe des mehr vermögen-Podcasts.

Rechtliche Hinweise:
Die vorliegende Marketingmitteilung stellt keine Anlageberatung oder Anlageempfehlung dar. Insbesondere ist sie kein Angebot und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen banktypischen Produkten sowie keine Aufforderung, ein Angebot zum Abschluss einer „Vermögensverwaltung“ zu stellen. Sie dient nur der Erstinformation und kann eine auf die individuellen Verhältnisse und Kenntnisse der Anleger:innen bezogene Beratung nicht ersetzen.